Stromerzeuger Test – Immer Strom zur Hand

Ein Stromerzeuger erfüllt zwei Aufgaben. Zum einen liefert er Strom an Orten, an denen keine elektrische Versorgung vorhanden ist. Das kann zum Beispiel im Schrebergarten, im Gartenhaus, in einer Jagd- oder Schutzhütte der Fall sein. Andererseits sorgt ein Stromgenerator für den Notfall vor. Sollte einmal der Strom ausfallen, springt der Stromerzeuger sofort ein.

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Normalerweise denkt man bei solchen Notstromaggregaten zunächst an Krankenhäuser oder große Bürogebäude, die auf diesen Schutz zwingend angewiesen sind. Doch auch im Privatbereich gibt es zunehmend Bedarf. heinrich-thuemmel-stromerzeuger-diesel-ht3600.jpgDie Stromkonzerne warnen bereits davor, dass sie bei Verbrauchsspitzen nicht mehr für ausreichend Energienachschub garantieren können. Mit der Abschaltung weiterer Kraftwerke in den kommenden Jahren wird sich diese Situation kaum verbessern.

Gleichzeitig sind immer mehr Unternehmen und Privathaushalte von der ständigen Stromversorgung abhängig. Wer in seinem Betrieb einen Computer oder Webserver nutzt, kann sich selbst kurze Stromausfälle nicht leisten. Datenverluste, empfindliche Umsatzeinbußen und unzufriedene Kunden sind die unweigerliche Folge.

Strom direkt aus der Steckdose

Die Stromerzeuger sind hinsichtlich ihres Bedienungskomfort so einfach konzipiert, dass auch Laien problemlos mit ihnen zurechtkommen. Man startet den Stromerzeuger mit einem Seilzug, einem elektrischen Anlasser oder in seltenen Fällen mit Druckluft.

Im Innern des Geräts erzeugt ein Verbrennungsmotor den Strom. Die meisten Generatoren laufen mit Benzin oder Diesel, manche Stromerzeuger greifen hingegen auf Gas zurück. Die Maschinen wandeln die Verbrennungsenergie in elektrischen Strom um. Der Kraftstoff reicht meist für mehrere Betriebsstunden.

Trotz eines Otto- oder Dieselmotors kommt der Strom auch beim Stromerzeuger direkt aus der Steckdose. An dem Gerät sind mehrere Steckdosen angebracht, in die man die herkömmlichen Stromstecker einstöpseln kann. Sobald der Generator läuft, kann man einen beliebigen elektrischen Verbraucher in Betrieb nehmen. Voraussetzung ist lediglich, dass der Stromerzeuger die notwendige Leistungsaufnahme bereitstellen kann.

Welche Arten von Stromerzeugern gibt es?

Auf dem Markt sind sechs verschiedene Typen von Stromerzeugern erhältlich:

  • Stationäres Aggregat
  • USV-Anlagen
  • Mobiles Benzinaggregat
  • Wechselrichter (auch: Inverter)
  • Kleine Stromerzeuger (Inverter-Generator)
  • Mobiler Gas-Stromerzeuger

Das stationäre Aggregat und das mobile Benzinaggregat stellen die Grundtypen des Stromerzeugers dar. Die USV-Anlage ist eine Spezifikation des stationären Aggregates, die in einer Computerumgebung Sinn ergibt. Beim Wechselrichter handelt es sich technisch gesehen nicht um einen Generator. Doch diese Geräte dienen im Alltag einem vergleichbaren Zweck.

Die Inverter-Generatoren sind eine technologische Weiterentwicklung, die sich aufgrund ihres handlichen Formats insbesondere im Camping- und Gartenbereich großer Beliebtheit erfreuen. Die mobilen Gas-Stromerzeuger sind zwar seltener nachgefragt, verfügen jedoch über gewisse Vorzüge gegenüber den herkömmlichen Stromerzeugern.

Welcher Generator der richtige ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. berlan-benzin-stromerzeuger-bste3000-2800-watt.jpgDie wichtigste Variable dabei ist, welche Stromleistung man von dem Gerät erwartet.

Stationäres Aggregat

Manche Hersteller bezeichnen das stationäre Aggregat mit dem englischen Begriff auch als Stand-by-Generator. Dieser Stromerzeuger zeichnet sich dadurch aus, dass man ihn fest an einem Ort installiert. Normalerweise übernimmt er im Bedarfsfall die komplette Stromversorgung eines Gebäudes.

Die stationären Aggregate baut man häufig im Innenbereich eines Hauses auf. Für diesen Einsatzort sind Benzinmotoren nicht geeignet. Man verwendet deshalb Diesel-Stromerzeuger oder Gas-Stromerzeuger.

Das Leistungsspektrum beginnt bei kleineren Generatoren, die mit etwa 5 kW Leistung ausgestattet sind. Diese recht günstigen Stromerzeuger reichen für die Grundversorgung eines Einfamilienhauses. Nach oben hin sind kaum Grenzen gesetzt. Es ist problemlos möglich, sich eine Generatoranlage aufzubauen, mit der sich ein komplettes Klinikum betreiben lässt – das entsprechende Kleingeld natürlich vorausgesetzt.

Normalerweise dient solch ein Standgerät als Notstromaggregat. Es gibt stationäre Aggregate, die automatisch anspringen, sobald der Strom ausfällt. Die einfacher konstruierten Generatoren muss man manuell starten. Sie sind für Büroumgebungen mit Computernetzwerk eher ungeeignet, da es zwangsläufig zu einem vorübergehenden Stromausfall kommt.

USV-Anlagen

Für die Notstromversorgung ist es vielfach unabdingbar, dass sie ohne Verzögerung startet. Ein ideales stationäres Aggregat lässt keine Versorgungslücke zwischen Stromausfall und Anspringen des Notstromaggregats aufkommen.

Dieselgeneratoren sind nun aber nicht die schnellsten Motoren. Auch bei einer automatischen Stromausfallerkennung benötigen die Geräte eine Warmlaufzeit und springen erst mit einigen Sekunden Verspätung an. Die Lösung für dieses Problem stellen sogenannte USV-Anlagen dar. eberth-5500-watt-stromerzeuger-notstromaggregat-stromaggregat-generator-e-start.jpgDie Abkürzung USV steht für unterbrechungsfreie Stromversorgung.

Dem Generator ist ein kleines Gerät vorgeschaltet, das den Strom über Akkus bezieht und sofort ins Netz einspeist. Kleinere USV-Anlagen sind bereits mit 300 Voltampere Leistung erhältlich. Wenn man einen Serverraum unterhält, empfehlen sich jedoch Anlagen ab mindestens 500 VA.

Diese Anlagen besitzen zwei weitere Vorzüge. Sie sind mit einem Überspannungsschutz versehen, der alle elektronischen Geräte im Haushalt bei Blitzeinschlag schützt. Sobald die Akkus zur Neige gehen, sendet die USV-Anlage einen automatischen Speicherbefehl an die angeschlossenen Computer. So verhindert das Gerät einen eventuellen Datenverlust.

Mobiles Benzinaggregat

Mobile Benzinaggregate sind kleiner, leichter und deshalb einfacher zu transportieren. Tragbare Generatoren sind vielseitig verwendbar. Sie sind ideal für den Schrebergarten, ein Wochenendhäuschen oder ein Boot geeignet. Ein weiterer typischer Einsatzbereich sind beispielsweise Baustellen. Mit dem Generator lässt sich eine Vielzahl von elektrischen Werkzeugen betreiben.

Man kann die mobilen Benzinaggregate allerdings auch für die Notstromerzeugung zu Hause verwenden. Dazu muss man sie jedoch wegen der vorhandenen Explosions- und Brandgefahr im Freien aufstellen. Wenn ein Garten vorhanden ist, ist dies gewöhnlich kein Problem.

Üblicherweise stellen Benzinaggregate eine Leistung von 2,5 – 3 kW zur Verfügung. krafthertz-benzin-power-strom-generator-48-kw-65-ps-stromerzeuger-stromaggregat-3000-watt.jpgEs sind auch leistungsstärkere Geräte erhältlich, die entsprechend teurer und größer ausfallen. Für die meisten privaten Nutzer stellen die praktischen mobilen Generatoren die erste Wahl dar.

Zu den führenden Marken zählen Einhell, Güde und Zipper. Sie fertigen sowohl Modelle für den privaten Gebrauch als für den Baubereich. Wer nach besonders leistungsfähigen Geräten Ausschau hält, sollte sich über die Hersteller SDMO, Pramac oder Endress erkundigen. Deren Stromerzeuger sind zwar in einer höheren Preisklasse angesiedelt, genügen jedoch auch professionellen Ansprüchen.

Wechselrichter

Ein Wechselrichter oder Inverter wandelt Gleichspannung in Wechselspannung um. Der Wechselrichter ist also streng genommen ein Stromwandler und kein Stromerzeuger. Dennoch kommt dieses elektrische Gerät häufig bei der Stromerzeugung zum Einsatz.

Der Zigarettenanzünder ist beispielsweise solch ein Wechselrichter, den jeder aus seinem Alltag kennt. Mithilfe eines Adapters lassen sich an dieser 12-Volt-Steckdose auch elektrische Verbraucher anschließen, die normalerweise 220 Volt Spannung benötigen: ein Ladegerät fürs Handy, ein Fernseher und ähnliche elektrische Verbraucher.

Der Inverter ist also im Zusammenspiel mit einer Autobatterie oder einem anderen Akkumulator eine äußerst kostengünstige Methode, um im Schrebergarten oder beim Camping kleinere Mengen Strom zu erzeugen. Allzu viele Verbraucher passen natürlich nicht an solch ein System. Doch für den Betrieb von Lampen und elektrischen Geräten mit geringem Wattverbrauch stellt der Wechselrichter eine durchaus taugliche Lösung dar.

Es sind im Übrigen auch Inverter erhältlich, die bereits mit einer normalen Steckdose ausgerüstet sind. Die Anschaffung eines speziellen Adapters ist damit überflüssig.

Inverter-Generator

Diese benzinbetriebenen Generatoren sind in der Regel noch kleiner als die mobilen Benzinaggregate und laufen zudem bedeutend leiser. Häufig lässt sich die Motordrehzahl regulieren und an die erforderliche Verbrauchslast anpassen. Dadurch sparen die Geräte Kraftstoff. Zu den führenden Herstellern in diesem Segment gehören Güde, Denqbar und Kipor.

Der Inverter-Generator ist für das Camping gedacht oder für alle Bereiche, in denen die Geräuschentwicklung eines normalen Benzinaggregats Probleme bereiten könnte. krafthertz-benzin-power-strom-generator-147-kw-stromerzeuger.jpgEr bietet im Unterschied zu einem Wechselrichter, der mit einer Autobatterie zusammenarbeitet, deutlich mehr Strom an. Für den Einsatz als Notstromaggregat sind die Geräte jedoch meistens unterdimensioniert.

Die kleinen Inverter-Generatoren sind mit weniger als einem Kilowatt Leistung ausgestattet. Diese Menge reicht aus, um Gartenpumpen, Beleuchtung oder elektrisches Gartenwerkzeug anzutreiben. Es gibt bei diesen Geräten allerdings auch leistungsstärkere Maschinen mit bis zu 2,5 kW Nennleistung, mit denen noch mehr möglich ist.

Ein digitaler Inverter sorgt mittels prozessorgesteuerter Elektronik für eine absolut stabile Ausgangsspannung. Dadurch lässt sich auch empfindliche Hardware wie ein Notebook, ein Fernseher, ein SAT-Receiver oder ein Kühlgerät sorgenfrei direkt am Stromerzeuger anschließen. Spannungsschwankungen können diese Geräte nämlich im Extremfall beschädigen.

Gas-Stromerzeuger

Die mit Gas angetriebenen Stromerzeuger stellen lediglich eine Variante zu den stationären oder mobilen Benzin- und Dieselaggregaten dar. Denn sie funktionieren nach dem gleichen Prinzip und benutzen lediglich einen anderen Kraftstoff. Gas-Stromerzeuger gibt es in allen Größen, allerdings ist die Auswahl an Modellen deutlich geringer.

Der Hauptgrund, sich einen Gas-Stromerzeuger zu kaufen, ist die Ersparnis im Unterhalt. Denn Gas ist deutlich günstiger als Benzin und Diesel. Die Anschaffung ist insbesondere dann sinnvoll, wenn man bereits einen Gasgrill oder andere Geräte besitzt, die man mit Gas betreibt. Zudem produzieren Gas-Stromerzeuger weniger Abgase.

Wie viel Strom benötigt man?

Bei einem Stromerzeuger sind zwei Leistungszahlen von Bedeutung: die Startleistung und die Dauerleistung. Die Startleistung muss höher ausfallen, denn bei diesem Vorgang wird die maximale Leistung verbraucht. Die Dauerleistung ist die Normallast, die das Gerät für elektrische Verbraucher effektiv bereitstellen kann.

Leistungsspektrum eines stationären Aggregats

Die gängigen stationären Aggregate produzieren zwischen 5 kW und 25 kW Dauerleistung. Man kann sich zwischen einem luftgekühlten und flüssigkeitsgekühlten Modell entscheiden. Die Geräte mit Flüssigkeitskühlung sind im Allgemeinen größer und leistungsstärker.

Wattzahlen von mobilen Benzinaggregaten

Ein 1.000 Watt starker Generator ist bereits bestens für Freizeit- und Gartenbereich ausgestattet. Wichtigster Vorteil: Diese Geräte erhält man schon zu einem sehr günstigen Preis. guede-40626-stromerzeuger.jpgSie sind außerdem leichter und damit beweglicher.

Die mobilen Benzinaggregate gibt es in vielen Abstufungen bis hinauf zu 12 kW Dauerleistung. Mit dieser Wattzahl lassen sich beispielsweise auf einer Baustelle Winkelschleifer, Bohrhämmer und sonstige Werkzeuge in Betrieb nehmen. Inverter-Generatoren liegen leistungsmäßig deutlich darunter und kommen auf Werte zwischen 500 Watt und 2,5 kW Dauerleistung.

Bei einem mobilen Stromerzeuger ist die Größe des Kraftstofftanks relevant. Je größer der Behälter ausfällt, umso seltener muss man Benzin nachfüllen. Eine zweites, jedoch weniger bedeutsames Kriterium ist die Zahl der Steckdosen am Gerät. Denn prinzipiell lässt sich das zur Verfügung stehende Angebot mit einer Mehrfachsteckdose unkompliziert erweitern.

Welche Funktionen und welches Zubehör sind sinnvoll?

Abgesehen vom Leistungsvermögen spielen beim Kauf eines Generators auch nützliche Zusatzfunktionen und beiliegendes Zubehör eine Rolle wie zum Beispiel:

  • Räder
  • Schalldämpfung
  • Transferschalter

Räder

Die kleinsten Inverter-Generatoren haben ein Leergewicht von rund zehn Kilogramm. Damit lassen sie sich noch problemlos am Tragegriff transportieren. Doch die großen Inverter-Stromerzeuger wiegen bereits knapp 100 Kilogramm, die mobilen Benzinaggregate sind mitunter noch schwerer.

Deshalb sind die schwereren und hochwertigeren Generatoren in einem Metallrahmen mit zwei Rädern verbaut. Die Konstruktion ähnelt einer Sackkarre und ist ähnlich praktisch im Gebrauch. Wenn man weiß, dass man den Stromerzeuger häufiger bewegen muss, sollte man auf solch eine Ausstattung unbedingt achten. So kann man das Gerät auch problemlos bei Nichtgebrauch in der Garage oder dem Geräteschuppen unterstellen.

Schalldämpfung

Die kleinen Inverter-Generatoren sind bereits standardmäßig mit einer effektiven Geräuschdämmung aus Kunststoff ausgestattet. Bei den Benzin- und Dieselaggregaten muss man den Schallschutz in der Regel nachrüsten. Es gibt jedoch einige Modelle, bei denen das passende Zubehör bereits im Kaufpreis inbegriffen ist.

Dieser Service ist ein klares Plus, wenn man den Generator im Garten oder auf einem Campingplatz aufstellen möchte. eberth-3000-watt-stromerzeuger-notstromaggregat-stromaggregat-generator.jpgDenn Nachbarn könnten sich durch die permanente Geräuschkulisse gestört fühlen. Wer einen Stromerzeuger für diesen Einsatzbereich sucht, nimmt am besten bereits beim Kauf darauf Rücksicht.

Transferschalter

Man benötigt einen Transferschalter, wenn man den Stromerzeuger zur Hausversorgung nutzt. Bei den stationären Aggregaten gehört solch ein Umschalter meist zur Ausrüstung dazu. Bei mobilen Geräten sieht die Sache anders. Dort muss man gezielt nach diesem Zubehörteil Ausschau halten, wenn man den Generator auch als Notstromaggregat betreiben will.

Der Umschalter sorgt dafür, dass die normale Stromleitung vom Netz genommen wird, sobald der Generator die Stromversorgung übernimmt. Wenn der Transferschalter fehlt, kann es just in dem Moment zu Überspannungen kommen, wenn sich das Stromnetz wieder einschaltet. Überspannungen können angeschlossene elektrische Geräte zerstören. Bei den Umschaltern muss man darauf achten, dass sie auf den jeweiligen Stromerzeuger passen.

Aufstellen und Inbetriebnahme eines Generators

Stationäre Aggregate schließt man direkt an das Stromnetz eines Hauses an. Einige Hersteller fügen ihren Geräten Heimwerkerbausätze bei, mit deren Hilfe auch ein handwerklich begabter Laie eine solche Installation vornehmen kann.

Wer jedoch selber Hand anlegt, muss sich vor Augen halten, dass bei fehlerhaftem Vorgehen möglicherweise die Herstellergarantie erlischt. Zudem verstößt man damit mitunter gegen die kommunalen Bauvorschriften. Man sollte sich also entweder sehr gut mit Elektrizität auskennen oder einen Fachmann um Hilfe bitten.

Was man auf jeden Fall benötigt, ist ein stabiler Standplatz für den Generator. Für stationäre Stromerzeuger liefern die Hersteller häufig Montageflächen aus Kunststoff mit. Auch ein Betonsockel macht bei diesen massiven Geräten Sinn. Die Betonversiegelung verhindert außerdem, dass Kraftstoff im Boden versickern kann.

Bei den stationären Aggregaten müssen in regelmäßigen Abständen Öl und Filter ausgetauscht werden. Dazu benötigt man keinen Fachmann. eberth-2-ps-benzin-750-watt-stromerzeuger-notstromaggregat.jpgDie meisten Hersteller bieten dazu Wartungs-Bausätze an, die die Aufgabe erleichtern.

Inbetriebnahme von mobilen Stromerzeugern

Die Inbetriebnahme von mobilen Stromerzeugern ist wesentlich einfacher. Man sollte nur darauf achten, dass die Abgasöffnung nicht auf die Hauswand oder eine andere Fläche gerichtet ist. Das Aggregat sollte am besten zu allen Seiten fünf Meter Freiraum haben, wenn es in Betrieb ist.

Außerdem sollte man den Generator niemals in der Nähe eines Fensters, einer Tür oder eines Lüftungsschachts aufstellen. Denn aus der Abgasöffnung tritt Kohlenmonoxid aus – ein in geschlossenen Räumen potenziell tödliches Gas.

Der Standplatz sollte eben und nicht zu feucht sein, damit die Gerätefüße nicht im Matsch versinken und der Generator umkippt. Wenn man einen passenden Standort gefunden hat, befüllt man den Generator mit Benzin und Öl. Danach startet man das Gerät. Heutzutage sind dazu gewöhnlich elektrische Schalter angebracht. Bei einigen wenigen Aggregaten muss man noch kräftig an einem Zugseil ziehen, um den Motor anzuwerfen.

Vorsicht vor verklumpendem Benzin im Tank

Zur notwendigen Pflege des Stromgenerators zählt ein regelmäßiger Ölwechsel, ein Austausch des Ölfilters und der Zündkerzen. Außerdem sollte man das Benzin aus dem Tank entfernen, wenn der Stromerzeuger längere Zeit nicht gebraucht wird. Denn Benzin kann verklumpen. Und ein verklumpter Tank ist nicht mehr betriebsfähig.

Alternativ kann man dem Benzin im Generator auch einen Benzinstabilisator hinzufügen. Den Stabilisator erhält man unter anderem im Autofachhandel. Das Additiv verhindert das Verklumpen.

Man sollte niemals Kraftstoff in einen laufenden oder heißen Stromerzeuger schütten. Bevor man den Tank nachfüllt, lässt man den Generator und Motor vollständig abkühlen. Den Tank sollte man im Übrigen niemals bis zum Rand mit Benzin auffüllen. Der Kraftstoff braucht noch etwas Raum, weil sich das Volumen im Betrieb ausdehnt.

Schließlich muss der Generator ordnungsgemäß geerdet sein. Falls der Generator nicht geerdet ist, besteht die Gefahr eines Stromschlags.

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